Betriebssysteme Softwarevirtualisierung bei IBM AIX Neues aus der Zone Workload Partitions bieten seit ihrer Einführung mit IBM AIX 6.1 eine softwarebasierte Möglichkeit zur Virtualisierung von Betriebssystemumgebungen, die der Abgrenzung von Arbeitslasten dienen können. Sie sind einfach zu implementieren und bieten da-rüber Dieser Artikel richtet sich an Administratoren und Systemdesigner, die sich mit Methoden der Betriebssystemvirtualisierung hinaus die Eigenschaft, diese Arbeitslasten fast unterbrechungsfrei über phy-sische Rechnergrenzen hinaus zu verschieben. Workload Partitions (WPars) können unter IBM AIX beschäftigen möchten. mit den von Oracle Solaris bekannten Zonen verglichen werden. Ihre Einsatzbereiche werden in diesem Artikel dargestellt. Geschichte der Hardware-und Ablageort für die Dateien des Betriebssystems Betriebssystemvirtualisierung der WPar eine entscheidende Rolle. Zunächst wird eine Kopie der Betriebssystemdateien Über die letzten 20 Jahre hinweg gab es von IBM einige Ansätze, eine gewisse Flexibilität in der Beherrschung von unterschiedlichen und über die Zeit variierenden Arbeitslasten einzuführen. Schon seit AIX 4.3 gab es mit dem Workload Manager die Möglichkeit, un-terschiedlichen benötigt, d.h. die WPar muss installiert werden. Dies kann dadurch gesche-hen, dass Dateisysteme wie /usr und /opt per Einhängen über ein namefs vom Global Environment (GE) der WPar zur Verfügung gestellt werden. Diese Dateisysteme werden von der WPar read-only eingehängt und sind somit schnell und unkompliziert (und ohne Platz zu verschwenden) verfügbar. Weitere Dateisysteme wie /home, / und /var werden als logische Laufwerke auf einer Datenträgergruppe der Trägerpartition ein-gerichtet Prozessen oder Benutzern Ressourcen zuzuteilen, um die Systemkapazität in Form von CPU-Zeit oder Hauptspeicher möglichst gerecht auf die Applikationen aufzuteilen. Mit AIX 5.1 und der POWER4-Technologie wurden die logischen Partitionen (LPars) ein-geführt und installiert. Die WPar besitzt auf [1], die, mit dem Voranschreiten der diese Dateisysteme Lese- und Schreibrechte. Auf diese Weise werden die vorhandenen Binärdateien und Bibliotheken des Betriebs-systems Hardwaretechnik von POWER5 auf 7, immer feinere Möglichkeiten der HW-Zuteilung zu Arbeitslasten zuließ. Schlüsselbegriffe sind hier Mikropartitionierung und IO-Virtualisierung. Seit POWER6 ist es unter Ausnutzung der Virtualisierung bei gewissen Voraussetzungen möglich, Partitionen und damit laufende Anwendungen ohne Unterbrechung von einem auf den anderen Rechner zu verschie-ben: verwendet und die Konfigurations-dateien, wie beispielsweise in /etc vom Erstellungsprozess in die beschreibbaren Teile der WPar installiert, so dass die WPar individuell eingerichtet werden kann. Software in /usr oder /opt wird also vom GE übernommen. Wird auf der WPar weitere Software benötigt, muss man diese entweder die Life Partition Mobility [2]. Mit den auf dem GE installieren oder Installationspfade WPars wurden diese Konzepte und Möglich-keiten so anpassen, dass private Datei-systeme der WPar genutzt werden. Dabei ist komplettiert. oftmals viel Anpassungsarbeit zu leisten. Der Speicherort der Betriebssystemdateien kann auch auf einer eigenen Datenträger-gruppe Konzept der Workload Partitions WPars sind ein Klon des Wirtbetriebssystems. Sie können allerdings verschiedene Aus-prägungen bzw. im NFS erfolgen. Ebenfalls können die Dateien in /usr und /opt auf eigene logische Laufwerke kopiert bzw. in- ihrer Unabhängigkeit vom Wirt-betriebssystem besitzen. Hierbei spielt der 42 ORDIX News 4/2011